Ferientraining findet für jugendliche/ erwachsene Mitglieder an allen Dienstagen von 19:30-21:00Uhr statt!

und

die Bilder der Kup Prüfung Juli 2014 sind im Mitgliederbereich eingestellt

Viel mehr als nur eine Kampfkunst- das ist Taekwondo. Der koreanische Traditionssport schult nicht nur den Körper, sondern auch den Geist. Zudem ist Taekwondo ein effektives Ausdauer- und Koordinationstraining für Groß und Klein: Schon Grundschulkinder können diesen einzigartigen Sport erlernen.

 

Körper und Geist im Einklang
Doch was ist das Besondere an diesem Sport? Taekwondo bedeutet wörtlich übersetzt "Fuß, Faust und Weg (Geist)". "Fuß" steht für die Beintechnik: Kicks in allen Variationen, in Bauch- oder Kopfhöhe, gedreht, gesprungen, doppelt oder dreifach. Diese werden kombiniert mit Fauststößen zum Angriff oder zur Verteidigung.
Vom weißen zum schwarzen Gurt, vom Schüler zum Meister: Der "Weg" beschreibt die Persönliche Entwicklung, die jeder Schüler traditionell "Taekwondoka" genannt durchläuft. Hierbei geht es nicht nur um die sportlichen Fortschritte. Wird Taekwondo richtig gelehrt und erlernt, wird es auch zur Charakterschule: Geduld, Respekt vor dem Gegenüber, Fairness, Erkennen der eigenen Schwächen und Stärken, Selbstdisiplin - das sind nur einige Aspekte, mit denen sich der Schüler ausandersetzen soll. Für viele Sportler macht gerade diese Kombination aus Training für Körper und Geist den besonderen Reiz des Taekwondo aus.

 

Ganzheitliches Training
Taekwondo teilt sich in zwei unterschiedlichen Sparten auf - je nachdem, ob der Schüler Wettkampftitel oder Gürtel erlangen möchte. Für beide Richtungen gilt: Durch die geistige Dimension des Taekwondo ist der Sport ein gutes Training für die Psyche - und der perfekte körperliche Ausgleich für Stress im Berufsleben oder in der Schule.
> Wettkampf-Taekwondo fordert Kraft, Schnelligkeit und Beweglichkeit und ist sowohl technisch als auch taktisch anspruchsvoll. Während der Wettkampfsaison findet überall in Deutschland an fast jedem Wochende Meisterschaften für Anfänger und Fortgeschrittene statt. Unterschieden wird zwischen Semi- und Vollkontakt- Wettkämpfen.
> Der Formenlauf ist für jeden Taekwondoka Pflicht, der Gürtel erlangen möchte. Für jede Prüfung muss eine neue Abfolge von Angriffs- und Verteidigungstechniken gerlernt und gegen einen imaginären Gegner ausgeführt werden. Dieses Element des Taekwondo ist ruhig, fast meditativ. Es kräftigt die Muskulatur und stärkt die Koordinationsfähigkeit. Auch der Formenlauf kann auf Tunieren betrieben werden. Bewertet werden dann die Exaktheit der Ausführung, der Ausdruck sowie die Dynamik der Bewegung.

 

Ein Sport mit Geschichte
Bereits vor über 2.000 Jahren praktizierte man in Korea Taekwondo: Wandgemälde aus dieser Epoche zeigen Kämpfer beim Ausführen von Techniken, die noch heute gebräuchlich sind. Vollkommende Konzentration und der Respekt vor dem Meister: In den folgenden Jahrhundert wurde Taekwondo stark von buddhistischen und taoistischen Elementen geprägt.Unter der japanischen Besatzung Anfang des 20. Jahrhunderts war der beliebte Volkssport verboten. Viele Koreaner trainierten deshalb heimlich - so entwickelte sich stark Teakwondo zu einem wichtigen Bestandteil der koreanischen Identität.

WTF

     ETU

           DTU 

NWTU